Edvard Munch. Angst


Künstler
Edvard Munch, Marina Abramović, Monica Bonvicini, Osmar Osten, Neo Rauch, Andy Warhol u.v.m.

Die Kunstsammlungen am Theaterplatz präsentieren zur Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 eine Sonderausstellung mit Werken von Edvard Munch (1863-1944), in deren Mittelpunkt das Gefühl der Angst steht. Der bedeutende Bestand an Munch-Grafiken und einem Gemälde wird durch nationale und internationale Leihgaben ergänzt. Zeitgenössische Positionen, etwa von Marina Abramović, Neo Rauch oder Paula Rego, treten in Dialog mit Munchs Arbeiten. Munchs gefühlsdurchdrungene Werke sind Ikonen menschlicher Seelenzustände - sein berühmter „Schrei“ etwa symbolisiert die überwältigende Erfahrung von Angst. Die Ausstellung zeigt die Lithografie von 1895 sowie Andy Warhols „The Scream (After Munch)“ von 1984.

„C the Unseen“ – Leitgedanke der Kulturhauptstadt – thematisiert die Geschichte des Ortes. Munch reiste 1905 auf Einladung der Familie Esche nach Chemnitz. Werke wie „Herbert Esche“ und „Blick aufs Chemnitztal“ sind als Leihgaben vertreten. Auch das 1937 verkaufte Gemälde „Zwei Menschen. Die Einsamen“ kehrt erstmals nach fast 90 Jahren zurück. Die Ausstellung bringt Munchs Kunst in Verbindung mit der Gegenwart und macht tief menschliche Erfahrungen sichtbar und diskutierbar.